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Christian Meinhard SprechzimmerGrundlage meines therapeutischen Arbeitens

Die Homöopathie hat seit ihrem Entstehen eine bewegte Geschichte hinter sich, die dazu führte, dass sich mehrere Formen und Arten des homöopathischen Arbeitens gebildet haben. Vielen Menschen und damit auch Patienten, ist dies weniger bekannt, dass Homöopathie nicht gleich Homöopathie ist und verschiedene Behandlungsformen, die sich als homöopathische bezeichnen, doch sehr unterschiedlich sein können. Auch im Ergebnis der Behandlung.

In meiner Biographie als Homöopath bin ich diesen Weg ebenfalls gegangen und habe mich, angefangen mit den moderneren Behandlungsformen, zu den ursprünglichen Quellen zurück bewegt. So arbeite ich heute ganz nach der originalen Homöopathie, wie sie von Dr. med. Samuel Hahnemann und seinen ersten Schülern entdeckt, erforscht und formuliert wurde und bin einfach immer wieder nur begeistert, was sich damit oft erreichen lässt. Desweiteren arbeite ich homöopathisch nach Dr. Heiner Frei bei AD(H)S und Asperger, da sich die von ihm entwickelte Methodik dafür besonders eignet.

Diese Arten des homöopathischen Arbeitens unterscheiden sich grundlegend von den vielen heute modernen Behandlungsansätzen, die sich allerdings auch auf Hahnemann berufen, so dass die Verwirrung für den Patienten perfekt ist. Da der Begriff "Homöopathie" oder "Homöopathie nach Hahnemann" nicht geschützt werden kann, bleibt den Patienten nur der eigene Versuch mit den verschiedenen homöopathischen Varianten, um die für sich selbst bestmögliche Behandlung heraus zu finden. Um Sie bei dieser Suche zu unterstützen, ist es mir wichtig, Ihnen von Anfang an offen zu zeigen, wie mein Behandlungsstil ist. Darum diese einleitenden Worte, ausführlicher finden Sie dies hier im Unterpunkt "Homöopathie" aufgeführt.

Da die Homöopathie eine zeitaufwändige Therapie ist, kann es für Neuanmeldungen Wartezeiten von unterschiedlicher Länge geben. Nähere Information erfragen Sie bitte telefonisch während der Sprechzeiten.

Behandlungskosten   

Diese sind für die Homöopathie, je nach Art und Komplexität der Erkrankung und nach Zeitdauer und Aufwand der Arzneifindung, unterschiedlich. Mit Ihrer Anmeldung zu einem Ersttermin erhalten Sie ein genaues Schreiben, dem Sie alle relevanten Informationen hierzu entnehmen können. Diesem Schreiben liegt ein Vorab-Fragebogen bei, Ihr Termin wird erst nach Zusendung dieses Fragebogens verbindlich. Sie können sich also unverbindlich informieren, bevor Sie den Termin bestätigen und dann auch nutzen wollen.


Zwei häufig gestellten Fragen - und meine Gedanken dazu:

 

"Ist Heilung möglich?"

Es ist wichtig zu beachten, dass kein Therapeut der Welt ein Heilversprechen geben kann, denn wir sind nicht in der Lage, Schicksal zu spielen. So hat jede Behandlung und auch die Homöopathie ihre Grenzen, deren es vor allem drei sind: zum einen die Kenntnisse des Therapeuten/Homöopathen, zum anderen die Fähigkeit des Patienten zu Beobachtung und Schilderung seiner Beschwerden und letztlich eventuell bestehende unumkehrbare organische Veränderungen durch eine Krankheit. Leider gibt es unheilbare Fälle, oder Fälle, bei denen teilweise nur noch die Möglichkeit einer Linderung besteht. Dies betrifft nicht bestimmte Krankheiten, sondern ist individuell bestimmt, was jedoch keiner voraussagen kann. Aus diesem Grund lohnt sich ein "homöopathischer Versuch" eigentlich immer! Mit Beginn der Behandlung wird es schnell klar, ob der Fall homöopathisch gelöst werden kann und wenn ja, wie weit. Sobald ich erkenne, dass ich in einem Fall nicht helfen kann, werde ich das in aller Ehrlichkeit ansprechen.

Insgesamt ist von der homöopathischen Behandlung zu sagen: je natürlicher sich die Krankheit zeigt, d.h. möglichst unbeeinflusst durch verschiedene andere Medikamente oder widrige äußere Lebensumstände, umso wahrscheinlicher ist es, dass Heilung mit Arznei möglich wird. Dies ist auch bei akuten Erkrankungen wichtig! Je mehr Sie selbst schon an Naturmittelchen oder anderen Medikamenten genommen haben, bevor Sie dann doch homöopathische Hilfe suchen, umso schwieriger wird es in der dadurch verwischten Symptomatik, die eigentlich angezeigte Arznei noch zu finden.

Das homöopathische Ideal ist: die Beschwerden beginnen und Sie beobachten diese in allen Feinheiten nach dem "Crash-Kurs Homöopathie nach Hahnemann - für Patienten", den Sie hier unter Infos finden. Sollte überhaupt eine Behandlung erforderlich sein, rufen Sie an. Mit diesem unverfälschten Bild der Erkrankung lässt sich in aller Regel sehr gut arbeiten, da die angezeigte Arznei besser und schneller gefunden werden kann.

Bei den schwereren Krankheiten, die den Einsatz von allopathischen Medikamenten erfordern, ist zumindest oft eine Linderung möglich, in manchen Fällen kann sogar hier noch eine Heilung gelingen.

Auch zu den Problemen schwieriger Lebenslagen äußerte sich Hahnemann bereits etliche Jahre vor Sigmund Freud und unterschied krankheitsunterhaltende Ursachen von Heilungshindernissen. Beides sind Themen, die dem Homöopathen in der Praxis immer wieder begegnen und mit denen er, unabhängig von der Arzneiwahl, umzugehen hat, um Linderung, Chancen auf Veränderungen oder gar Heilungen zu ermöglichen.

 

"Wann tritt Heilung oder Linderung ein?"

Spricht ein Fall auf die homöopathische Behandlung an, so wird oft die Frage gestellt, wann denn mit Heilung oder wenigstens einer Linderung zu rechnen wäre. Eine verlässliche Antwort und Einschätzung ist schwierig, denn hierbei spielen viele Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel Vorerkrankungen in der Familie (Vererbung?), eigene früher durchgemachte Krankheiten, Dauer der bestehenden Krankheit, aktuelle Lebenssituation usw., so dass der zeitliche Behandlungsverlauf im Voraus nicht sicher abzuschätzen ist.